dass ich den schmerz schon gar nicht mehr fühle
blätter, die am ewigen licht verdorrten
fallen wie schuppen von meinen brennenden haare
ich habe unendlich lang geweint
für nichts… habe ich gehofft es würde sich was ändern
ausgerottet, unsere verwaisten träume
von einer sonne, depressiv und im blauen verirrt
ich schwimme und kämpfe jahrelang gegen die wellen
und ertrinke dann in einer einzigen träne
habe mütter in der stille verschwinden sehn
und einen boshaften und drogensüchtigen gott anbeten
ich habe unendlich lang geweint
für nichts… habe ich gehofft es würde sich was ändern
ausgerottet, unsere verwaisten träume
von einer sonne, depressiv und im blauen verirrt
liebling, das ist das ende
hast das licht angemacht weil du dich erloschen fühltest
ich sehe den herbst, wie er den sommer mit eis bemalt
ich werde schweigen… bis ende mai
ich habe unendlich lang geweint
für nichts… habe ich gehofft es würde sich was ändern
ausgerottet, unsere verwaisten träume
von einer sonne, depressiv und im blauen verirrt